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Schulische Bildung

Ein besonderer Vorteil für die Teilnehmenden des Berufsbildungswerks Volmarstein ist der theoretische Unterricht direkt im gleichen Gebäude. Die Lernortkooperation zwischen Ausbildung und Schule kann so durch kurze Wege umgesetzt werden.

Das Werner-Richard-Berufskolleg ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in kirchlicher Trägerschaft und bietet als Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung jungen Menschen mit Körperbehinderungen oder Autismus-Spektrum-Störungen eine breite Palette schulischer Bildungsgänge. Durch qualifizierte Berufsschullehrer und Sonderpädagogen werden von der beruflichen Grundbildung bis zum Erwerb der Fachhochschulreife derzeit über 550 Schüler*innen mit modernen und digitalen Arbeitsmitteln in kleinen Klassen unterrichtet.

Zudem wird über den regulären Stundenrahmen hinaus individueller schulischer Förderunterricht erteilt.

Das Werner-Richard-Berufskolleg ist in zwei Bereiche unterteilt:

Im vollzeitschulischen Bereich können die Bildungsgänge Ausbildungsvorbereitung Vollzeit, Berufsfachschulen für Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung (jeweils Typ B1 und B2), Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung sowie die Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung besucht werden.

Zum Bereich Teilzeit gehören alle Bildungsgänge der Fachklassen des Dualen Systems sowie die Ausbildungsvorbereitung Teilzeit (früher: Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme), die Eignungsabklärung und die Arbeitserprobung.

Aufeinander aufbauend können die Bildungsgänge auch nacheinander besucht werden. Es wird kein Schulgeld erhoben.

Ihr Ansprechpartner im Werner-Richard-Berufskolleg

Christof Hoffmann

Christof Hoffmann

Leiter Werner-Richard-Berufskolleg

Tel: 02335 – 639 7880
Kontakt: Christof Hoffmann

Ausbildungsvorbereitung Vollzeit

Diese Schulform ist für Schüler*innen sinnvoll, die den Hauptschulabschluss erwerben möchten und sich auf eine Ausbildung vorbereiten wollen.

In Fachpraxis und -theorie erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen, an ihrer beruflichen Orientierung zu arbeiten und sich auf eine mögliche Berufsausbildung vorzubereiten. Bisher erworbene schulische Kenntnisse werden vertieft und erweitert.

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

1 Jahr

Z

Eingangsvoraussetzungen:

keine

Möglicher Abschluss:

Hauptschulabschluss

Berufsfachschule für Technik (Typ B1 und B2) 

Der Besuch der Berufsfachschule ist für Schüler*innen sinnvoll, die bereits eine grundsätzliche Neigung und Eignung für eine spätere Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich besitzen. Hier werden notwendige Voraussetzungen dafür geschaffen.

Im Unterricht werden wesentliche Grundkenntnisse für die Berufsfelder Metall und Elektrotechnik vermittelt. Kernfächer sind „Fertigungsprozesse“ sowie „Montage- und Instandhaltungsprozesse“.

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

1 Jahr

Z

Eingangsvoraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss für Berufsfachschule Typ B
  • Hauptschulabschluss Klasse 10 für Berufsfachschule Typ B2

Möglicher Abschluss:

  • Hauptschulabschluss Klasse 10 (Typ B1)
  • Fachoberschulreife (Typ B2), ggff. mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung

Diese Schulform ist für Schüler*innen sinnvoll, die sich auf eine kaufmännische Ausbildung vorbereiten wollen.

Das Vertiefen von allgemeinem Schulwissen und die Vermittlung wichtiger Grundkenntnisse aus dem kaufmännischen Bereich bilden Schwerpunkte des Unterrichts. Kernfächer sind „Geschäftsprozesse im Unternehmen“, „Personalbezogene Prozesse“ und „Gesamtwirtschaftliche Prozesse“.

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

1 Jahr

Z

Eingangsvoraussetzungen:

  • Hauptschulabschluss für Berufsfachschule Typ B1
  • Hauptschulabschluss Klasse 10 für Berufsfachschule Typ B2

Möglicher Abschluss:

  • Hauptschulabschluss Klasse 10 (Typ B1)
  • Fachoberschulreife (Typ B2), ggf. mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Höhere Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung

Um die berufspraktischen Voraussetzungen für den Erwerb der Fachhochschulreife ist im Anschluss an den zweijährigen Schulbesuch ein einschlägiges kaufmännisch orientiertes Praktikum oder der erfolgreiche Abschluss einer mindestens zweijährigen kaufmännischen Ausbildung notwendig.

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

2 Jahre

Z

Eingangsvoraussetzungen:

mittlerer Schulabschluss oder Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Möglicher Abschluss:

schulischer Teil der Fachhochschulreife (Fachabitur)

Fachoberschule für Wirtschaft und Verwaltung

Die Fachoberschule verbindet allgemeine und berufliche Bildung. Sie eröffnet den Absolvent*innen einerseits den Zugang zu einem Hochschulstudium (Studienkompetenz), ermöglicht ihnen aber auch andererseits den Eintritt in eine berufliche Erwerbstätigkeit auf gehobenem Niveau (berufliche Kompetenz). Im berufsbezogenen Bereich werden kaufmännische Inhalte unterrichtet.

Die Prüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife wird in unserem Hause durchgeführt und steht unter staatlicher Aufsicht. Das Zeugnis berechtigt zum Hochschulstudium an einer Fachhochschule.

 

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

1 Jahr

Z

Eingangsvoraussetzungen:

Abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung und Fachoberschulreife

Möglicher Abschluss:

Allgemeine Fachhochschulreife

Fachklassen des Dualen Systems

Das WRBK ist dualer Partner während einer Berufsausbildung im Berufsbildungswerk Volmarstein sowie auch für auswärtige Ausbildungsbetriebe. Für über 30 unterschiedliche Berufe in den Bereichen „Wirtschaft und Verwaltung“, „Druck- und Medientechnik“, „Metalltechnik“, „Elektrotechnik“, „Ernährung und Hauswirtschaft“ sowie „Agrarwirtschaft“ findet der Berufsschulunterricht an zwei Tagen pro Woche statt. Der Unterricht orientiert sich an den amtlichen Rahmenlehrplänen des jeweiligen Berufes und vermittelt die notwendigen berufstheoretischen Inhalte.

 

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

Je nach Ausbildungsberuf zwischen 2 und 3,5 Jahre

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Eingangsvoraussetzungen:

Ausbildungsvertrag

Möglicher Abschluss:

  • Berufsschulabschluss

  • In der Regel kann zusätzlich der Hauptschulabschluss nach Klasse 10, ggf. die Fachoberschulreife bescheinigt werden.

Ausbildungsvorbereitung Teilzeit 

 

Die Ausbildungsvorbereitung in Teilzeitform (früher: „Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme, BVB“) hilft Jugendlichen bei der Berufswahl, indem sie bis zu fünf verschiedene Arbeitsfelder kennenlernen, und bereitet sie auf denBeginn einer Ausbildung vor.

Die Teilnehmer*innen nehmen maßnahmenbegleitend am Berufsschulunterricht im WRBK teil. Neben der Vermittlung grundlegender Schulkenntnisse sind ausbildungs- und arbeitsplatzbezogene Qualifikationen Gegenstand des Schulunterrichts.

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

6 – 11 Monate

Z

Eingangsvoraussetzungen:

keine

Möglicher Abschluss:

Hauptschulabschluss

Eignungsabklärung und Arbeitserprobung

 

Eignungsabklärung und Arbeitserprobung sind Maßnahmen für Schüler*innen, deren berufliche Orientierung noch offen ist bzw. deren Ausbildungsfähigkeit noch nicht feststeht.

Der schulische Unterricht begleitet die Eignungsabklärung bzw. Arbeitserprobung im Berufsbildungswerk (BBW). In der Eignungsabklärung lernen die Schüler*innen bis zu fünf unterschiedliche Berufsfelder kennen, bei der Arbeitserprobung wird ihre Befähigung gezielt für ein bestimmtes Berufsfeld ermittelt.

 

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

  • Eignungsabklärung maximal 12 Wochen (60 Arbeitstage)
  • Arbeitserprobung maximal 4 Wochen (20 Arbeitstage)
Z

Eingangsvoraussetzungen:

keine

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