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Berufsbildungswerk Volmarstein investiert in modernste Fräsmaschine

Bruchteile von Millimetern können den Unterschied zwischen Maßarbeit und Mangelware machen. In der Metalltechnik sind Präzision, Sorgfalt und Fachwissen gefragt. Mit einer neuen CNC-Fräsmaschine setzt das Berufsbildungswerks (BBW) der Ev. Stiftung Volmarstein modernste Ausbildung der Reha-Teilnehmenden. „Das ist Ausbildung 4.0“, betont Ausbilder Jens Voss. 80.000 Euro investierte das BBW in die moderne Ausstattung. „Für die Vermittlung nach der Ausbildung ist es für unsere Teilnehmenden entscheidend, dass sie modern und marktgerecht ausgebildet werden. Und neueste Maschinen sind da ein wichtiger Baustein“, betont Ausbilder Guido Burtscher.

Die neue Fräsmaschine arbeitet computergestützt und bearbeitet dreidimensionale Konturen mit höchster Genauigkeit. Der Hersteller ist der gleiche, der auch bei der SIHK im Einsatz ist. Die Ausbilder des BBW sind im Prüfungsausschuss der Kammer und hatten dort die Fräsmaschine gründlich unter die Lupe genommen. „Es ist ein deutscher Hersteller mit einer Siemens-Steuerung, die auf dem Markt sehr vertreten ist“, erklärt Jens Voss.

An der neuen Maschine werden im Volmarsteiner BBW Zerspanungsmechaniker und Werkzeugmechaniker ausgebildet. Mit den Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen werden hochpräzise Bauteile aus verschiedensten Metallen produziert. „Noch in diesem Jahr bekommen wir eine zweite neue Fräsmaschine“, betont Guido Burtscher. Zurzeit absolvieren 18 junge Menschen mit Förderbedarf ihre Ausbildung im Fachbereich Metalltechnik.

Foto: Ausbilder und Rehabilitanden der Metalltechnik im Berufsbildungswerk Volmarstein freuen sich auf die Arbeit mit der modernen Fräsmaschine.

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