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Orthopädietechnik

Die Bedürfnisse von Menschen stehen für Tätigkeiten im Fachbereich Orthopädietechnik im Vordergrund. Denn hier geht es um chronische Erkrankungen, angeborene Störungen und akute Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates, durch die Beschwerden wie Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen entstehen können. Im Bereich der Orthopädie gehen Untersuchungen und Diagnosen mit der entsprechenden Therapie einher. Gezielte Fragen und weitere – zum Teil auch bildgebende Untersuchungsmethoden – führen dazu, die Ursachen von Beschwerden zu finden und die richtigen Gegenmaßnahmen zu treffen, um die Lebensqualität von Menschen zu steigern.

Eine Ausbildung im Bereich der Orthopädie eröffnet gute Berufsaussichten mit vielen Möglichkeiten einer Beschäftigung in Handwerksbetrieben, Orthopädietechnik- und Reha-Werkstätten, Sanitätshäusern, Sanatorien, Krankenhäusern und beim Patienten zu Hause.

Ihr Ansprechpartner im Fachbereich Orthopädietechnik

Dietmar Meinbreckse

Dietmar Meinbreckse

Fachkoordinator Orthopädietechnik

Tel: 02335 – 639 – 8400

Kontakt: Dietmar Meinbreckse

 

Orthopädietechniker*in und Bandagist*in

Orthopädietechniker*innen und Bandagist*innen fertigen die verschiedensten orthopädietechnischen Hilfsmittel für Patienten. Dazu gehören Konstruktionen für die Unterstützung von Rumpf, Armen und Beinen, passgenaue künstliche Gliedmaßen und Bandagen, aber auch Rollstühle oder Krankenbetten. Sie beurteilen Krankheitsbilder von Patienten und beraten bei der Auswahl und Handhabung der richtigen Hilfsmittel. Sie nehmen Maß, fertigen Konstruktionszeichnungen und erstellen maschinell oder von Hand Modelle aus Metall, Holz, Kunststoff, Gießharzen oder Textilien. Darüber hinaus justieren, reparieren, warten und erklären sie auch Erzeugnisse der Reha- bzw. Orthopädietechnik.

Die Bewerber benötigen für diese Ausbildung zumindest einen Hauptschulabschluss. Für diese dreijährige Ausbildung, die in unserem Berufsbildungswerk und der Berufsschule stattfindet, werden neben Verständnis und Empathie im Umgang mit Menschen handwerkliches Geschick, der sichere Umgang mit Zahlen und exaktes Arbeiten benötigt. Dazu gehören auch die Fähigkeit zu dreidimensionalem Denken sowie Ideenreichtum bei der Fertigung und Anpassung von Hilfsmitteln.

Fakten zur Ausbildung:

Dauer:

3 Jahre

Ort:

Berufsbildungswerk Volmarstein

Schule:

Werner-Richard-Berufskolleg

Voraussetzungen:

Hauptschulabschluss nötig

Handwerkliches Geschick

Genaues Arbeiten

Mit Zahlen umgehen können

Einfallsreichtum

Einfühlsam

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