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Ein beeindruckendes Zeichen für den Frieden setzten die Menschen des Berufsbildungswerks Volmarstein (BBW) und des Werner-Richard-Berufskollegs. Die jungen Erwachsenen, die Lehrkräfte, Erzieher und Ausbilder bildeten auf dem Sportplatz eine Menschenkette in Form des bekannten „Anti-AKW-Friedenszeichens“. „Trotz unseres Handicaps geht es uns verdammt gut“, sagt Dylan Böse von der Teilnehmendenvertretung. „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir selbstbestimmt und in Frieden leben, etwas zu essen haben und ein Dach über dem Kopf.“ Das sind starke Worte eines engagierten 20-jährigen Rollstuhlfahrers.

Die Teilnehmenden-Vertretung des BBW hatte die Aktion gegen den Krieg in der Ukraine angestoßen. „Wir stehen mit gemischten Gefühlen hier und denken an alle, die in der Ukraine ihr Leben lassen – auf beiden Seiten“, so Marlon Munck, der auch eine Ausbildung im BBW absolviert. Bewegt standen alle zusammen. Nach den Botschaften der Teilnehmenden-Vertretung las Schulleiter Christof Hoffmann einen „Brief an ein unbekanntes Kind auf der Flucht“ vor. Abschließend sprachen Internatsleiterin Bianca Schramm und Geschäftsbereichsleiterin Sabine Riddermann ein Friedensgebet.
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