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Volmarsteiner BBW erhält Autismus-Gütesiegel

Volmarsteiner BBW erhält Autismus-Gütesiegel

Das Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW) hat das neue Gütesiegel „Autismusgerechtes Berufsbildungswerk“ bekommen. Es ist das erste Berufsbildungswerk, das der Verein „Autismus Deutschland e.V.“ gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG) auf diese Weise auszeichnet. „Dass wir das Gütesiegel bekommen haben, ist für uns ein enormer Ansporn, uns weiterhin intensiv für junge Menschen mit Autismus zu engagieren“, betonen Sabine Riddermann und Christof Hoffmann, die das BBW leiten.

Kleine Wohneinheiten, stets dieselben Bezugspersonen, separater Speisesaal, spezielle Freizeitangebote – insgesamt 66 solcher Prüfkriterien musste das BBW der Evangelischen Stiftung Volmarstein erfüllen, um das Gütesiegel zu bekommen. Dazu gehörte auch, dass den BBW-Teilnehmenden mindestens ein speziell ausgebildeter „Autismus-Fachreferent“ zur Verfügung steht. In Volmarstein verfügen sogar zwei Mitarbeitende über diese Qualifikation: Diana Roothaer und Dr. Andreas Krombholz.

Sie leiten im BBW den neunköpfigen Fachdienst Autismus, der die konzeptionelle Vorarbeit der Zertifizierung unterstützt hat. „Die Zahl unserer Teilnehmer mit Autismus-Spektrum-Störung steigt stetig“, erklären Dr. Andreas Krombholz und Diana Roothaer. Während 2011 noch 53 junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung ausgebildet wurden, sind es heute rund 200.

Überprüft wurde das BBW Volmarstein durch eine Experten-Kommission unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Dalferth von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Er gilt als Pionier auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung und gehört zum wissenschaftlichen Beirat von Autismus Deutschland e.V. Der Verein vertritt als Selbsthilfeverband die Interessen von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung sowie deren Angehörigen. Er fördert Einrichtungen, die Betroffenen wirksam helfen.

Foto: Freude über die Zertifizierung herrscht beim Fachdienst Autismus (v.l.): Ernst Schumacher, Christian Henning, Leonie Skiba, Beate Hilzenbecher, Dr. Andreas Krombholz, Diana Roothaer, Jürgen Huwe, Sabine Windolph und Ina Gürster.

Azubis stecken viel Herzblut in neue BBW-Homepage

Azubis stecken viel Herzblut in neue BBW-Homepage

„Fünf, vier, drei, zwei, eins‘!“ Laut zählten zahlreiche Auszubildenden und Schüler des Berufsbildungswerks (BBW) in der Sporthalle den Countdown herunter, ehe zum Start in die Sommerferien die neue Internetseite des BBW per Knopfdruck auf einen großen roten Buzzer online geschaltet wurde. Die Homepage www.bbw-volmarstein.de ist ein Unikat „Made im BBW“.

„In der Seite steckt jede Menge fachliches Know-how“, betont Andreas Döschner, der in der Einrichtung der Ev. Stiftung Volmarstein junge Menschen mit Behinderung zu Mediengestaltern ausbildet. Gemeinsam mit neun Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr hat er ein Jahr lang den neuen Online-Auftritt entwickelt: vom Konzept der Seiten, auf denen die Inhalte übersichtlich präsentiert sind, bis zum Layout, das durchgehend auf ansprechende Bilder setzt.

Für die angehenden Mediengestalter, die als Fachkräfte den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt schaffen möchten, ist die BBW-Homepage auf ihrem Weg zu einer „richtigen“ Stelle ein wichtiges Referenz-Projekt: Sie haben jede Menge Fachwissen angewendet, das sie während ihrer Ausbildung erworben haben. „Und natürlich sind wir auch mit viel Herzblut an das Vorhaben herangegangen, weil die Seite real an den Start geht“, so Ausbilder Döschner.

Entstanden ist eine Internetseite, die natürlich tauglich für Tablets und Smartphones ist und viele Extras bietet: So bekommen Nutzer das BBW aus der Vogelperspektive zu sehen. Das Video dazu hat ein Azubi mit einer Drohne aufgenommen. Um den Lernort Wohnen vorzustellen, drehten die Azubis mit einer 360-Grad-Kamera einen Film.

Die neue Homepage spricht einerseits junge Menschen mit Behinderung an, die gemeinsam mit ihren Eltern eine berufliche Perspektive suchen. Andererseits liefert sie wichtige Informationen für Kostenträger wie die Agentur für Arbeit und Kooperationsbetriebe. „Die Seite stellt das BBW
eindrucksvoll in seiner ganzen Vielfalt dar“, meinen anerkennend Sabine Riddermann und Christof Hoffmann, die das BBW leiten.

Foto: Countdown für die neue BBW-Homepage: Am Ende des BBW-Gottesdienstes schaltete BBW-Leiterin Sabine Riddermann (2. v.l.) die neue Homepage online. Es gab viel Lob für die Arbeit von (v.l.) Ausbilder Andreas Döschner und die Auszubildenden Dennis Bilon, Jörn Schultz und Maggi Yuen.

Gautschfest der Mediengestalter*innen auf der Burg Altena

Gautschfest der Mediengestalter*innen auf der Burg Altena

Pakkt an! Lasst seinen Corpus Posteriorum fallen auf diesen nassen Schwamm bis triefen seine beide Ballen. Der durstigen Seele gebt ein Sturtzbad oben-drauf das ist dem Sohne Gutenbergs die beste Tauff.

Nach alter Tradition wurden am Samstag, den 29.06.2019, die Mediengestalter*innen, Buchbinder*innen und Drucker*innen des Berufsbildungswerks Volmarstein aus ihrer erfolgreich absolvierten Ausbildung entlassen. Im stilvollen Ambiente der Burg Altena lud die Interessensgemeinschaft „Traditionelles Gautschfest Hagen und Sauerland“ und der Verband Druck und Medien Nord-West e.V. zur Wassertauf ad posteriorem.

Bei dem bis ins 16. Jahrhundert reichende Buchdruckerbrauch werden die Auszubildenden, nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung, im Rahmen einer Freisprechungszeremonie aus der Ausbildung entlassen und ihnen der Gautschbrief übergeben.

Mit viel Witz und Humor wurde die Zeremonie vom Gautschkollegium, bestehend aus dem Gautschmeister, Packern, Schwammhalter sowie Zeugen, auf der Burg Altena durchgeführt. Für die Gäutschlinge war das kühle Nass auch eine willkommene Erfrischung bei sommerlichen Temperaturen.

Wir gratulieren den frischgetauften Gesellen und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

Foto:
Vordergrund von links nach rechts: Anna Heinze, Lea Kirrkamm, Alysha Scholz, Amelina Marie Reyes-Langenhorst, Monique Fischer
Im Hintergrund: Marko Koser (Packer), Johannes Kürten (Gautschmeister)

NRW und Europäischer Sozialfond fördern Ausbildung

NRW und Europäischer Sozialfond fördern Ausbildung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen fördert die Aktion mit Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds (ESF), die durch Fördermittel der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit ergänzt werden.

Die Aktion „100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behinderte Jugendliche und junge Erwachsene “ ermöglicht jungen Menschen eine praktische Ausbildung, die überwiegend in Betrieben des ersten Arbeitsmarkts erfolgt, um die Wirtschaftsnähe der Ausbildungen zu gewährleisten. Die beteiligten Betriebe werden vom Berufsbildungswerk Volmarstein bei der behindertengerechten Ausbildung beraten und während der gesamten Ausbildungszeit unterstützt.

Logos des Europäischen Sozialfonds, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und der Agentur für Arbeit.
Tolle Stimmung beim Sommerfest

Tolle Stimmung beim Sommerfest

Die Sonne lachte mit den Besuchern um die Wette:  Die Stimmung beim  Sommerfest des BBW Volmarstein und Werner-Richard-Berufskolleg der Ev. Stiftung Volmarstein hätte nicht besser sein können. Dafür sorgten bei der Wärme nicht nur kleine aufblasbare Planschbecken zum Abkühlen, sondern auch ein buntes Programm. Neben musikalischen und tänzerischen Darbietungen gab es spannende Mitmach-Aktionen wie z. B. Bogenschießen, eine Hüpfburg, Fußball-Darts und Laser-Biathlon. Die Grillstände brutzelten pausenlos und auch für den an diesem Tag wichtigen Getränkenachschub war stets gesorgt.


„Was für ein toller Tag“, freute sich auch die BBW-Leiterin Sabine Riddermann. „Die schweißtreibenden Vorbereitungsarbeiten des gesamten Teams haben sich wieder gelohnt!“

Mit großem Engagement wurde schon seit Wochen eifrig geplant und auf gutes Wetter gehofft.  Diese Hoffnung wurde auch in diesem Jahr nicht getrübt: Bei schönstem Wetter feierten rund 1000 Besucher ein fantastisches Fest mit vielen Highlights. Nicht nur Schüler, Auszubildende und Mitarbeitende, sondern auch sehr viele Ehemalige kamen auf den Sportplatz. 

Dörkenpreis würdigt soziales Engagement

Dörkenpreis würdigt soziales Engagement

Es ist eine Auszeichnung für soziales Engagement: Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs der Evangelischen Stiftung Volmarstein sowie der Realschule Herdecke haben den Dörkenpreis bekommen. „Machen Sie weiterhin mehr als nötig“ – mit diesen aufmunternden Worten wandte sich Dr. Jochen Plaßmann, Vorstand der Werner Richard – Dr. Carl Dörken – Stiftung, an die aktuellen Preisträger.

Alljährlich würdigt die Dörken-Stiftung Schüler der beiden Schulen für besonderes Engagement im Schulalltag. Dabei betont Dr.Plaßmann stets: „Es sind nicht immer die Einser-Schüler, die den Preis bekommen. Und: „Wir möchten Schüler auszeichnen, die sich für andere einsetzen.“

Gemeinsam mit seiner Vorstands-Kollegin Christa Stronzik gratulierte Dr. Plaßmann jedem Preisträger persönlich. Lehrer beider Schulen sowie Mitarbeitende des Berufsbildungswerks Volmarstein hatten die Schüler vorgeschlagen. Vom Werner-Richard-Berufskolleg waren es Jörn Schultz, Melina Strathmann, Mohamed Ouald Abbou, Tina Krakowczyk, Sven Hmielosz und Pascale Settele. Folgende Dörkenpreisträger besuchen die Realschule Herdecke: Melissa Müller, Joel Püschel, Lea Lewandrowski und Till Richter.

Wie üblich, hatten sich alle Schüler vor der Preisverleihung bei einer inklusiven Aktion besser kennengelernt. Diesmal hatte jeder Schüler der Gruppe unter Anleitung der Künstlerin Dorothea Sitneki von der Firma Artnight ein Bild mit demselben Motiv in der Größe 30 x 20 Zentimeter gemalt. Die Bilder wurden anschließend zu einem großen Kunstwerk zusammen gefügt.

Beide Schulleitungen – Anke Lohscheidt von der Realschule Herdecke und Christof Hoffmann vom Werner-Richard-Berufskolleg in Volmarstein – bedankten sich ausdrücklich für die langjährige Unterstützung der Dörken-Stiftung. „Für uns ist es enorm wichtig, Förderer wie Sie an unserer Seite zu haben“, meinten beide in Richtung Dörken-Vorstand.

Foto: Nach der feierlichen Ehrung stellten sich die Dörkenpreis-Träger des Werner-Richard-Berufskollegs und der Realschule Herdecke zum Gruppenfoto.

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