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Dampfende Controller und strahlende Sieger

Dampfende Controller und strahlende Sieger

Beim ersten Nintendo Switch Turnier des BBW Volmarsteins war alles dabei: Spannende Duelle, strahlende Sieger und ein begeistertes Publikum. Das Turnier wurde von den Auszubildenden Dana Mainzer, Dominik Brune und Justin Janaszek organisiert und fand am Mittwoch, dem 30.10.2019, um 17 Uhr im Mehrzweckraum statt.

Den Auftakt machte man mit Mario Kart 8 und nach den ersten Runden standen sich vier Finalisten gegenüber. In einem spannenden Kopf an Kopf Rennen wurden sie vom Publikum angefeuert. Am Ende standen Justin Janaszek, Joshua Schmalisch und Marc Barwanitz zusammen auf der Siegertribüne und erhielten ihre, in der Mediengestaltung entworfenen, Urkunden.

Im zweiten Teil des Turniers mussten die Teilnehmer*innen in Super Smash Bros Ultimate im Zweikampf gegeneinander antreten. Unter dem Jubel des Publikums wurden die Sieger Fynn Elias Hänisch, Bastian Bleise und Jens Kerkeling mit Urkunden ausgezeichnet.

Insgesamt war es ein spannender Abend. Sowohl die Teilnehmer*innen wie auch das Publikum hatten viel zu Lachen und spannende Situationen zum mitfiebern. Weitere Turniere sind nach diesem erfolgreichen Abend geplant.

Einzelne Puzzlestücke zum Thema Autismus zusammengesetzt

Einzelne Puzzlestücke zum Thema Autismus zusammengesetzt

BBW Nordhessen und Staatlicher Berufsschule richten 10. Bad Arolser Forum aus

Stell dich doch nicht so an! Im Gegensatz zu einem Querschnittsgelähmten muss sich laut Dr. Andreas Krombholz jeder Autist diesen Satz wohl dutzende Male in seinem Leben anhören. Beim 10. Bad Arolser Forum gab der Autismus-Experte jedoch einen umfangreichen Einblick in die Geschichte und Diagnostik der tiefgreifenden Entwicklungsstörung Autismus. Hier wurde schnell klar, dass Autisten in vielen Situationen nicht aus ihrer Haut können und es biologische Gründe für ihr scheinbar nicht gesellschaftlich angepasstes Verhalten gibt.

160 interessierte Zuhörer waren in das Berufsbildungswerk (BBW) Nordhessen gekommen, um dem spannenden und mitreißenden Vortrag des Psychologen zu folgen. Begrüßt wurden sie von BBW-Leiter Uwe Stickel und der Leiterin der Staatlichen Berufsschule Karola Vahland, die beide betonten, wie wichtig es bei den individuellen Förderbedarfen der Auszubildenden sei, Krankheitsbilder und Diagnosen zu kennen, um eine bestmögliche Förderung des Einzelnen zu erreichen. „Ich bin gespannt auf die Verknüpfung von Theorie und praktischen Beispielen im Vortrag“, sagte Vahland. Sie wurde ebenso wie das weitere Publikum nicht enttäuscht, denn Dr. Krombolz, der sich seit 15 Jahren mit dem Thema Autismus-Spektrum-Störung beschäftigt, konnte durch seine Tätigkeit als Leiter des Psychologischen Dienstes des BBW Vollmarstein aus den Vollen schöpfen.

„Nicht jeder Autist ist gleich, das Bild Autismus ist noch gar nicht vollständig“, setzte der Psychologe gleich an den Anfang seines Vortrages. Daher gefiel ihm das Bild mit den verschiedenen Puzzleteilen, das die Bad Arolser Auszubildenden, die das Forum organisiert hatten, entworfen hatten, besonders gut. Durch moderne Hirnforschung sei man auf dem Gebiet dabei, immer neue Puzzleteile zum Gesamtbild hinzuzufügen.

Obwohl der Begriff Autismus-Spektrum-Störung erst in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerät, sei die psychiatrische Störung keine Modeerscheinung. Die Störung, die Auswirkungen auf die Kommunikation und soziale Beziehungen habe, sei entweder angeboren oder in frühester Kindheit erworben. Defizite könnten zwar abgemildert oder teilweise behoben werden, doch eine vollständige Rehabilitation sei trotz teils jahrelanger Therapie nicht möglich.
Im Anschluss an den Vortrag hatten die Auszubildenden des Bereichs Wirtschaft und Verwaltung, die das Forum von den ersten Ausschreibungen bis zum Erstellen der Teilnehmerzertifikaten in beispielhafter Weise organisiert hatten, Zeit für eine Diskussion eingeräumt. Hier nahm sich Dr. Krombholz Zeit, um die Fragen der Anwesenden zu beantworten.

Quelle: BBW Nordhessen

Auf Werbetour in Hamburg

Auf Werbetour in Hamburg

Zum vierten Mal ging eine Gruppe aus dem Druck- und Medien-Bereich unseres Berufsbildungswerks (BBW) auf große Reise – dieses Mal nach Hamburg. Dort hatte der Verband Druck und Medien Nordwest (VDM NW) zur Jahrestagung eingeladen. Unser BBW ist seit vier Jahren VDM-Mitglied. Dadurch werden Betriebe in unserer Region erreicht sowie Praktikumsstellen und sogar auch Arbeitsplätze vermittelt.

Mit einem frechen Flyer und einem originellen Anstecker überraschte unsere Gruppe aus der Druck- und Medientechnik die Besucher, die sich bei dieser Tagung speziell mit dem Thema „Fachkräftemangel“ beschäftigten. Unsere Azubis Maggi Yuen und Sandy Urbansky, Koordinator Dietmar Meinbreckse und Ausbilder Jürgen Betz führten viele Gespräche. BBW-Leiter Christof Hoffmann sprach vor rund 140 Unternehmern der Druck- und Medienbrache. Er beschrieb die Vorteile und Chancen für Unternehmen, die BBW-Absolventen als Langzeitpraktikanten beschäftigten. Sein Auftritt stand in einer Reihe mit dem Vortrag von zwei Headhuntern.

Gut ausgebildetes Fachpersonal, so die Botschaft der BBW-Delegation, ist rar. Mit seinen Auszubildenden kann das BBW einen Beitrag zu einem engagierten Personalstamm leisten. „Ich kann´s“, so lautete deshalb auch die selbstbewusste Überschrift, mit der das BBW auf sich aufmerksam machte.

Rehacare 2019

Rehacare 2019

Zur diesjährigen Rehacare-International-Messe in Düsseldorf fuhr die Abschlussklasse der Kaufleute für Gesundheitswesen. Diese größte Fachmesse für Rehabilitation und Rehabilitationstechnik in Europa vor den Toren Volmarsteins rückt alle zwei Jahre in den Blickpunkt des Berufsbildungswerkes. Nicht nur, dass viele Neuerungen für die individuelle Versorgungssituation behinderter Menschen gezeigt werden ist von großem Interesse, sondern auch, dass der riesige Markt im Rehabereich ein Stück transparenter wird. Hilfsmittelanbieter und Aussteller aus dem In- und Ausland sind hier vertreten und Verbände und Vereine finden hier ein interessierteres Publikum.

Im besonderen Interesse der Volmarsteiner Exkursionen stehen immer die Bereiche „Beruf“ und „Mobilität“. Hier geht es um Hilfsmittel, die den Einstieg oder den Verbleib in berufliche Tätigkeiten ermöglichen – ein Thema, das bei den Rehabilitanden naturgemäß ganz vorne angesiedelt ist. Dazu sind oftmals Anpassungen an den Arbeitsprozess notwendig, um Handicaps auszugleichen. Die Möglichkeiten, mit dem Rollstuhl überhaupt seinen Arbeitsplatz mit dem Kraftfahrzeug zu erreichen war ein weiterer Schwerpunkt der Messe.

Den Heimweg traten die Teilnehmer und die sie begleitenden Ausbilder mit vielen neuen Eindrücken, zahlreichen Prospekten und Flyern sowie der schönen Erfahrung an, dass sie mit ihren Behinderungen nicht allein gelassen sind und an Erleichterungen für alle Lebensbereichen geforscht und gearbeitet wird.

Volmarsteiner BBW erhält Autismus-Gütesiegel

Volmarsteiner BBW erhält Autismus-Gütesiegel

Das Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW) hat das neue Gütesiegel „Autismusgerechtes Berufsbildungswerk“ bekommen. Es ist das erste Berufsbildungswerk, das der Verein „Autismus Deutschland e.V.“ gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG) auf diese Weise auszeichnet. „Dass wir das Gütesiegel bekommen haben, ist für uns ein enormer Ansporn, uns weiterhin intensiv für junge Menschen mit Autismus zu engagieren“, betonen Sabine Riddermann und Christof Hoffmann, die das BBW leiten.

Kleine Wohneinheiten, stets dieselben Bezugspersonen, separater Speisesaal, spezielle Freizeitangebote – insgesamt 66 solcher Prüfkriterien musste das BBW der Evangelischen Stiftung Volmarstein erfüllen, um das Gütesiegel zu bekommen. Dazu gehörte auch, dass den BBW-Teilnehmenden mindestens ein speziell ausgebildeter „Autismus-Fachreferent“ zur Verfügung steht. In Volmarstein verfügen sogar zwei Mitarbeitende über diese Qualifikation: Diana Roothaer und Dr. Andreas Krombholz.

Sie leiten im BBW den neunköpfigen Fachdienst Autismus, der die konzeptionelle Vorarbeit der Zertifizierung unterstützt hat. „Die Zahl unserer Teilnehmer mit Autismus-Spektrum-Störung steigt stetig“, erklären Dr. Andreas Krombholz und Diana Roothaer. Während 2011 noch 53 junge Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung ausgebildet wurden, sind es heute rund 200.

Überprüft wurde das BBW Volmarstein durch eine Experten-Kommission unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Dalferth von der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Er gilt als Pionier auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung und gehört zum wissenschaftlichen Beirat von Autismus Deutschland e.V. Der Verein vertritt als Selbsthilfeverband die Interessen von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung sowie deren Angehörigen. Er fördert Einrichtungen, die Betroffenen wirksam helfen.

Foto: Tobias Schmidt, Vorstandsvorsitzender der BAG BBW und Walter Krug, Vorstand BAG BBW überreichen das Zertifikat „Autismusgerechtes Berufsbildungswerk“ an Sabine Riddermann, Geschäftsbereichsleitung. Damit ist das Berufsbildungswerk Volmarstein das erste, von Autismus Deutschland und BAG BBW zertifizierte BBW.

Azubis stecken viel Herzblut in neue BBW-Homepage

Azubis stecken viel Herzblut in neue BBW-Homepage

„Fünf, vier, drei, zwei, eins‘!“ Laut zählten zahlreiche Auszubildenden und Schüler des Berufsbildungswerks (BBW) in der Sporthalle den Countdown herunter, ehe zum Start in die Sommerferien die neue Internetseite des BBW per Knopfdruck auf einen großen roten Buzzer online geschaltet wurde. Die Homepage www.bbw-volmarstein.de ist ein Unikat „Made im BBW“.

„In der Seite steckt jede Menge fachliches Know-how“, betont Andreas Döschner, der in der Einrichtung der Ev. Stiftung Volmarstein junge Menschen mit Behinderung zu Mediengestaltern ausbildet. Gemeinsam mit neun Azubis aus dem zweiten und dritten Lehrjahr hat er ein Jahr lang den neuen Online-Auftritt entwickelt: vom Konzept der Seiten, auf denen die Inhalte übersichtlich präsentiert sind, bis zum Layout, das durchgehend auf ansprechende Bilder setzt.

Für die angehenden Mediengestalter, die als Fachkräfte den Sprung auf den ersten Arbeitsmarkt schaffen möchten, ist die BBW-Homepage auf ihrem Weg zu einer „richtigen“ Stelle ein wichtiges Referenz-Projekt: Sie haben jede Menge Fachwissen angewendet, das sie während ihrer Ausbildung erworben haben. „Und natürlich sind wir auch mit viel Herzblut an das Vorhaben herangegangen, weil die Seite real an den Start geht“, so Ausbilder Döschner.

Entstanden ist eine Internetseite, die natürlich tauglich für Tablets und Smartphones ist und viele Extras bietet: So bekommen Nutzer das BBW aus der Vogelperspektive zu sehen. Das Video dazu hat ein Azubi mit einer Drohne aufgenommen. Um den Lernort Wohnen vorzustellen, drehten die Azubis mit einer 360-Grad-Kamera einen Film.

Die neue Homepage spricht einerseits junge Menschen mit Behinderung an, die gemeinsam mit ihren Eltern eine berufliche Perspektive suchen. Andererseits liefert sie wichtige Informationen für Kostenträger wie die Agentur für Arbeit und Kooperationsbetriebe. „Die Seite stellt das BBW
eindrucksvoll in seiner ganzen Vielfalt dar“, meinen anerkennend Sabine Riddermann und Christof Hoffmann, die das BBW leiten.

Foto: Countdown für die neue BBW-Homepage: Am Ende des BBW-Gottesdienstes schaltete BBW-Leiterin Sabine Riddermann (2. v.l.) die neue Homepage online. Es gab viel Lob für die Arbeit von (v.l.) Ausbilder Andreas Döschner und die Auszubildenden Dennis Bilon, Jörn Schultz und Maggi Yuen.

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