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Niemand wird vergessen!

Niemand wird vergessen!

Ab sofort werden Arbeitspakete für wartende BvB-Teilnehmer verschickt.

In der Abteilung Berufsvorbereitung des BBW entstand in Zusammenarbeit mit dem Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK) vor ein paar Wochen die Idee, ein Arbeitspaket für die zukünftigen, noch auf Aufnahme wartenden Teilnehmenden der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) zusammenzustellen, da diese aus unterschiedlichsten Gründen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Absprache mit den zuständigen Reha-Beratern ihre Maßnahme noch nicht beginnen konnten.

Kurzerhand setzten sich Frau Ewald (Lehrerin am WRBK), Frau Hilzenbecher (Leitung BvB), zwei Bildungsbegleiter und einige Ausbilder*innen zusammen, um diese Idee umzusetzen. Die Lehrerschaft überlegte sich sinnvolle theoretische Aufgaben und die Ausbilder*innen kümmerten sich um die eher praktischen Arbeitsaufgaben, mit dem Ziel, dass die Teilnehmenden die Wartezeit bis zum Maßnahmebeginn gut nutzen können.

Heraus kam ein Arbeitsordner mit den unterschiedlichsten Aufgabenstellungen – von Mathematik über Konzentrations- und Entspannungsübung bis hin zu fachbezogenen Aufgaben z.B. zur Mediengestaltung und zu technischem Produktdesign. Zusätzlich zu diesen theoretischen Aufgaben bestückten die Ausbilder*innen das Paket mit Gestaltungsaufträgen, Drahtbiegeübungen, einer Kräuteraufzuchtbox und anderen praktischen Aufgaben, wie z.B. Bausätzen von Revell.

Gemeinschaftliches Gesamtergebnis waren individuell zusammengestellte, rund 5 Kilogramm schwere Pakete voll mit theoretischen und praktischen Aufgaben, benötigtem Arbeitsmaterial sowie persönlichen Anschreiben mit Fotos der Mitwirkenden, um jedem Teilnehmenden ein bisschen BBW nach Hause zu bringen.

„Start ins Berufsleben ist ein großer Schritt“

„Start ins Berufsleben ist ein großer Schritt“

Evangelische Stiftung Volmarstein begrüßte neue Auszubildende und Schüler

Start ins neue Ausbildungsjahr: Das Berufsbildungswerk Volmarstein (BBW) begrüßte 49 neue Auszubildenden, die in den Fachbereichen Kaufmännische Ausbildung, Elektro, Grafik, Handwerk und Metall ihre Lehrzeit durchlaufen. „Der Start ins Berufsleben ist vor allem für junge Menschen mit Behinderungen und Benachteiligungen ein großer Schritt“, weiß Bereichsleiterin Sabine Riddermann.

Daher gibt es neben der praktischen Ausbildung eine enge pädagogische, psychologische und medizinische Begleitung, um die körperlich beeinträchtigten jungen Menschen und Teilnehmenden mit einer Autismus-Spektrum-Störung bestmöglich zu unterstützen. „Hier soll jeder die Möglichkeit haben, sein individuelles Potential bestmöglich zu entfalten“, so Ausbildungsleiter Alfons Schach. Schließlich streben die Azubis einen Abschluss bei der Industrie- und Handelskammer an, um dann als Fachkräfte auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig zu werden. Damit dies gelingt, bietet das BBW zahlreiche Praktika an. Im Rahmen einer verzahnten Ausbildung lernen die Auszubildenden so, was sie in einem Betrieb erwartet, worauf man achten und sich einstellen sollte. Oft werden hier wichtige Kontakte für die Zukunft geknüpft.

Der theoretische Unterricht läuft im angrenzenden Werner-Richard-Berufskolleg. Neben den neuen Auszubildenden begrüßte Schulleiter Christof Hoffmann 135 neue Schüler, die in Vollzeit ihren Schulabschluss machen.

Berufsbildungswerk und Werner-Richard-Berufskolleg nach den Ferien gut gestartet!

Berufsbildungswerk und Werner-Richard-Berufskolleg nach den Ferien gut gestartet!

Das Berufsbildungswerk der Evangelischen Stiftung Volmarstein und das in der Einrichtung ebenfalls ansässige Werner–Richard–Berufskolleg hatten nach den Betriebs – und Sommerferien einen überaus erfolgreichen Start.

Fast alle Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende und Maßnahmeteilnehmende sind wieder in Volmarstein!

Diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen noch nicht wieder in Volmarstein sein können, werden weiter per Video, E-Mail, über die Moodle – Lernplattform, durch Big Blue Button oder über andere Wege begleitet, ausgebildet und unterrichtet.

Zum Start des Schul – und Ausbildungsjahres fand ein umfangreiches Screening in der Sporthalle des Berufsbildungswerkes statt.
Das tägliche Fiebermessen ist den Teilnehmenden schon in Fleisch und Blut übergegangen.
Ein schöner Nebeneffekt dabei ist, dass man freundlich von den Personen, die Fieber messen begrüßt und willkommen geheißen wird.
Das Fiebermessen findet übrigens ständig statt, auch, wenn Schülerinnen und Schüler, sowie Maßnahmeteilnehmende von einem Heimfahrtwochenende zurückkommen.
Wichtig ist uns, dass wir das gesamte Berufsbildungswerk coronafrei halten.

Wir stehen mit allen unseren Aktivitäten und Maßnahmen in sehr enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Ennepe-Ruhr Kreises, bestens werden wir durch unsere Hygienebeauftragten, die Betriebsärzte und unsere medizinische Abteilung begleitet, sind die Verantwortlichen froh über die enge Begleitung und den Austausch.

Kleine Lockerungen werden jeweils mit dem Expertenteam abgestimmt. Parallel dazu erfolgen Testungen.
In der Schule werden sämtliche Lehrerinnen und Lehrer sowie alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule in einem zweiwöchigen Rhythmus per Abstrich getestet.
Im Berufsbildungswerk führen wir so genannte Pooltestungen durch.
So sind wir auf der sicheren Seite, können im Falle einer Infektion schnell reagieren, können Personen in die Quarantäne schicken und müssen nicht die gesamte Einrichtung schließen.

Mit viel Umsicht und einer großen Vehemenz verfolgen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Einrichtung das Ziel keine Infektion in das Haus zu bekommen.

Bis wir zur Normalität zurückkehren können, ist es sicherlich noch ein weites Stück Weg.

So möchten wir alle die mit uns hier im Haus leben, arbeiten, lernen ermutigen weiterzumachen, damit wir alle gesund bleiben!

Herzlich grüßen Sie das Team aus dem Werner Richard Berufskolleg und aus dem Berufsbildungswerk Volmarstein!

Gelungener Start ins Berufsleben

Gelungener Start ins Berufsleben

BBW-Auszubildender unterschreibt Vertrag beim größten deutschen Basketball-Landesverband

Das ist ein gelungener Start ins Berufsleben: Thorben Möder, der seine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement im Berufsbildungswerk Volmarstein (BBW) absolvierte, unterschrieb einen Arbeitsvertrag beim Westdeutschen Basketball-Verband (WBV). Als angehender Kaufmann für Büromanagement hatte Thorben Möder ein Praktikum bei dem größten deutschen Basketball-Landesverband absolviert. „Von Beginn an fühlte ich mich beim WBV gut aufgehoben“, berichtet Thorben Möder. „Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen ist sehr wertschätzend. Trotz meiner Behinderung fühle ich mich als vollwertiger Mitarbeiter.“

Uwe Plonka, Präsident des Westdeutschen Basketball-Verbandes e.V., freut sich sehr, mit Thorben Möder nun einen neuen Mitarbeiter im Verband begrüßen zu dürfen. „Über das Praktikum im Rahmen der Kooperation mit dem BBW haben wir Herrn Möder in unserem Verband kennen- und schätzen gelernt“, so Uwe Plonka. „Wir sind schon lange im Bereich Integration durch Sport tätig, sind Kooperationspartner von Special Olympics und freuen uns ganz besonders nun auch den Bereich der Inklusion auf der hauptamtlichen Ebene im Verband umsetzen zu können.“

Uwe Schütz, Ausbilder im BBW, ist stolz auf seinen Azubi. „Thorben Möder hat durch seine Leistung im Praktikum überzeugte und sich selbst Türen geöffnet hat.“ Der WBV ist Vorreiter, wenn es um Praktika für Azubis aus dem Berufsbildungswerk geht. „Ein Sportverband, der neue Wege beschreitet, wenn es um die Inklusion von Menschen mit Behinderung geht“, betont Uwe Schütz.

Foto:
hinten v.li.: Michael Rosenthal, Petra Albrecht, Mechthild Künsken
vorne v.li.: WBV-Präsident Uwe Plonka, Thorben Möder, Uwe Schütz

Berufsbildungswerk und Werner-Richard-Berufskolleg nach den Ferien gut gestartet!

Aktuelle Informationen vom 06.08.2020

Liebe Auszubildende, liebe Maßnahmeteilnehmerinnen und Maßnahmeteilnehmer im BBW, liebe Schülerinnen und Schüler im Werner-Richard-Berufskolleg, endlich sind Sie (fast) alle (wieder) da!

Wir hoffen, dass es Ihnen gut geht, Sie gut angekommen oder wieder angefangen sind in Ausbildung und Schule.

Diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen noch nicht wieder in Volmarstein sein können, grüßen wir besonders, wir hoffen, dass wir Ihnen auch weiterhin per Video, E-Mail, in Moodle, Big Blue Button oder auf anderem Weg eine gute Begleitung in Ausbildung und Berufsschule und in vielen Fragen Ihres Lebens geben können. Wir wissen, dass es besonders schwierig ist, nicht in der Gemeinschaft des Berufsbildungswerkes zu sein und hoffen, dass auch Sie bald in Volmarstein sein können. Noch passen Ihre Gesundheit und die Gefahr, die vom Coronavirus ausgeht, einfach nicht zusammen. Deshalb sind Sie an Ihrem Heimatort jetzt einfach besser aufgehoben!

Wir hoffen, dass alle gut im Kontakt sind oder in Kontakt kommen, denn die Zeit, die Sie in Volmarstein verbringen, ist eine besonders wichtige Zeit, Sie bereiten sich auf Ihr Leben in Selbständigkeit und möglichst großer Unabhängigkeit vor. Eine spannende Zeit ist/wird das!

Das Jahr 2020

Wir alle, die jetzt in Volmarstein arbeiten, lernen und leben durchleben ein für uns alle schwieriges Jahr mit vielen Regeln und auch Einschränkungen, die uns bisher fremd waren.

Leider ist das alles notwendig und auch wichtig, um uns alle gesundheitlich so wenig wie möglich zu gefährden und so viel wie möglich zu schützen.

Wir tun alles dafür, damit dies gelingt, aber alleine können wir das nicht schaffen. Wir brauchen Sie, die mitmachen. Mitmachen mit Biss! Sie müssen sich jetzt verbissen an die Regeln halten!

Warum wir das tun, wissen wir ja alle, wir wollen gesund bleiben und irgendwann wieder feiern!

Wirklich feiern, was wir gemeinsam geschafft haben, wofür wir uns ins Zeug gelegt und angestrengt haben. Wir feiern das Leben – das wir gemeistert haben gegen dieses Virus mit der Bezeichnung Coronavirus SARS-CoV-2!

Die Vorbereitungen für unser gemeinsames Fest laufen schon!

Lassen Sie uns alle die Regeln beachten und dann auch bereit sein, zum Mitfeiern!

Herzlich grüßen Sie das Team aus dem Werner-Richard-Berufskolleg und dem Berufsbildungswerk Volmarstein

Dörken würdigt trotz Corona soziales Engagement

Dörken würdigt trotz Corona soziales Engagement

Dank der Werner Richard Dr. – Carl Dörken Stiftung bekommt das Werner-Richard-Berufskolleg seit nun schon 25 Jahren die Möglichkeit, jährlich herausragende Schüler*innen-Persönlichkeiten auszuzeichnen.

Die Preisverleihung gehört zu den Höhepunkten des Schuljahres und ist nicht nur für die Preisträger*innen ein besonderer Moment in ihrem Leben.

Dieses Jahr sollte aufgrund des Jubiläums ein ganz besonderes Jahr werden. Doch dann kam Covid-19 und alle Vorbereitungen zu einer angemessenen Würdigung der jahrzehntelangen Unterstützung durch die Stiftung mussten ruhen und auf das nächste Jahr verschoben werden. Vor allem war die Sorge groß, ob in diesem Jahr überhaupt eine Preisverleihung möglich ist.

Glücklicherweise war der Wunsch sowohl bei dem Vorstand der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung (Herr Dr. Plaßmann und Frau Stronzik) als auch bei Herrn Hoffmann (Schulleiter des WRBK) groß, das soziale Engagement der Schüler*innen trotz der Corona-Pandemie angemessen zu würdigen.

Um die Abstandsregeln und Sicherheitsmaßnahmen einhalten zu können, fand die Preisverleihung in der hübsch dekorierten Sporthalle der Schule statt. Zur musikalischen Unterstützung formierte sich eine Band aus Lehrern und Lehrerinnen des WRBK, während die Klassenlehrerinnen jeden Preisträger mit einer persönlichen Rede würdigten. So freuten sich die Schülerinnen ungemindert über ihre Ehrung. Die Preisträgerinnen: Marvin Jeglinski, Cihan Dolasik, Fabian Drewes, Bastian Bleise, Florian Drewes, Maggi Yuen und Michel Rader nahmen strahlend ihre Preise entgegen und sahen in die stolzen Gesichter ihrer Familien, Freunde, Lehrerinnen und Mitarbeiter*innen des Berufsbildungswerkes.

Schulleiter Christof Hoffman dankte ausdrücklich für die jahrelange und vor allem die treue Unterstützung durch die Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung. Denn ein solch aufrichtiges und verlässliches Engagement – sogar in diesen Krisenzeiten – ist nicht selbstverständlich.

So wurde das Jubiläumsjahr auf eine andere Art und Weise besonders und Herr Dr. Plaßmann erschien sogar persönlich, um den Preisträger*innen zu gratulieren und sie in seiner Rede zu würdigen.

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